Aufstellungsversammlung · Landratskandidat Josef Rosner

Nominierung des Landratskandidaten am 30.11.2007 

Pressemitteilung vom 4.11.2007 

Die Kreisvorsitzenden Renate Franzel und Manfred Robert freuen sich, den Landratskandidaten für Bündnis 90/Die Grünen bekannt geben zu dürfen: bei der Aufstellungsversammlung am 30.11.2007 in Deggendorf wurde Josef Rosner aus Osterhofen einstimmig nominiert. Renate Franzel überreichte ihm nach der Wahl einen typisch-grünen Blumenstrauß und wünschte ihm viel Erfolg und ein gutes Ergebnis, nachdem vor einigen Wochen die örtliche Presse mit "Wer hat Angst vor'm schwarzen Mann" einen Bericht über den amtierenden Landrat titulierte, der sich bisher als Einziger Kandidat zur Wahl stellte. Josef Rosner lebt und arbeitet als freiberuflicher Architekt mit seiner Familie in Osterhofen. Seine Ziele für den Landkreis Deggendorf machte er in seiner Bewerbungsrede deutlich. Schwerpunkte werden Klimaschutz, erneuerbare Energien in Verbindung mit KWK-Anlagen, Bildung, Gesundheitswesen, der sanfte Ausbau der Donau und Umsetzung des Hochwasserschutzes sein. Auch die bessere Anbindung entlegener Ortschaften an den ÖPNV sowie der Ausbau der DSL/Breitbandanschlüsse im gesamten Landkreis steht ganz oben auf der Liste.

Vita
Josef Rosner, gebürtiger Marktredwitzer, machte 1975 am Otto-Hahn-Gymnasium in Marktredwitz Abitur und sich dann über Landsberg/Lech (Bundeswehr) nach München zum Studieren an der Technischen Universität auf. 1982 schloss er das Architekturstudium mit Diplom ab und ist seither freiberuflich als Architekt, Designer, Künstler und Karikaturist tätig.

Vor 10 Jahren zog er mit seiner Familie nach Niederbayern ins Vilstal.

Seit über 25 Jahren engagiert er sich - lange Jahre gegen den Widerstand vieler Behörden - mit großem Einsatz für eine lebenswerte Umwelt, ökologisches und gesundes Bauen von lichtdurchfluteten Häusern in ganz Bayern. Die Energiekonzepte sind jeweils individuell auf die Lage, den Sonneneinfall - der im Computer über die Jahreszeiten hinweg simuliert wird - und den Einsatz zur Verfügung stehender Primärenergien abgestimmt. Bereits während seines Studiums leitete er als Werkstudent die Bauarbeiten für die erste Hälfte der Autobahnbrücke über das Waldnaabtal bei Windischeschenbach/Opf. und den Bau der aufwändigen großen "Q-Bogen-Unterführung" am Bahnhof in Hof/Ofr..

Als Künstler schafft er Skulpturen aus Holz und Metall. Der "Zahn der Zeit" ist derzeit zusammen mit dem Werk "Kunst und ihre Banausen" seiner Ehefrau Sabine und weiteren 60 Skulpturen von Künstlern aus ganz Europa in Deutschlands größtem Skulpturengarten Sonnenwald ausgestellt. In seiner Freizeit arbeitet Josef Rosner aktiv für Amnesty International und zeichnet Karikaturen und Cartoons zu aktuellen Brennpunkten auch für die Süddeutsche Zeitung.

Eine der letzten Arbeiten ist eine Karikatur zum CSU-Prestige-Projekt Transrapid.

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